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Wann Laser?   Wann künstliche Linse?

  • Die refraktive Chirurgie an der Hornhaut wird zwischen dem 20. – 50. Lebensjahr eingesetzt. Es werden die Fehlsichtigkeiten für die Ferne korrigiert. Durch die Laser-Behandlung wird die Naheinstellungs-reaktion der menschlichen Linse nicht beeinflusst. Dies erlaubt das Lesen ohne Brille in jugendlichen Jahren.

    Besteht eine Fehlsichtigkeit von höheren Dioptrien, die mit dem Laser nicht behandelt werden dürfen, so kann dies mit zusätzlich in das Auge implantierten Linsen, den sogenannten phaken IOL (p-IOL),korrigiert werden. Auch hier wird die Akkommodation erhalten.

    Zur guten Beratung der refraktiven Chirurgie gehört eine hochpräzise Diagnostik. Messungen der Hornhaut-Dicke, der Vorderkammer-Tiefe, der Art der Hornhaut-Krümmung und der Pupillenweite sind erforderlich.

  • Erst dann kann in einem gemeinsamen Beratungs- und Aufklärungsgespräch das individuelle Vorgehen besprochen werden.

    Soll zur Fehlsichtigkeit zusätzlich die Alterssichtigkeit mit korrigiert werden so wird eine Linsen-Chirurgie bevorzugt. Dies trifft auf Personen ab dem 45./50. Lebensjahr zu. Da zumeist der Anspruch auf ein Sehen ohne Brille besteht, muss eine Sehen in die Ferne und in die Nähe ermöglicht werden. Dies kann entweder mit der Methode der Monovision oder mit multifokalen intraokularen Linsen (M-IOL) erzielt werden.

    Besteht eine Normalsichtigkeit oder eine geringe Weitsichtigkeit so kann mit einem neuen Laser-Verfahren (Supracor) dies an beiden Augen korrigiert werden.

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