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Monovision

  • Nicht immer haben das rechte und das linke Auge gleiche Brechkräfte oder Dioptrienwerte. Als besondere Fehlsichtigkeit wird dies Anisometropie genannt.

    Eine Sondersituation besteht, wenn das eine Auge normalsichtig (= Emmetropie) ist und man damit in die Weite scharf sehen kann. Ist das andere Auge kurzsichtig (= Myopie) mit Werten von -1,00 bis - 2,50 kann man ab dem 45./50. Jahr ohne Brille in die Nähe scharf sehen. Somit kann man bei bestehender Anisometropie mit den genannten Werten sowohl in die Weite als auch in die Nähe ohne Brille scharf sehen.

    Diese Situation wird Monovision genannt.

  • Eine solche Anisometropie wird, wenn angeboren, gut vertragen. Leider wird eine mit Kontaktlinsen hergestellte Monovision nur von 30 – 40 % der Personen vertragen. Dies kann jedoch mit Toleranztesten zuvor gut geprüft werden.

    Die Seheindrücke vom Auge für die Ferne und vom Auge für die Nähe werden von Gehirnzellen zu einem Seheindruck „programmiert“.

    Gelegentlich ist dazu eine kurze Gewöhnungszeit notwendig. Man hat für die Monovision mit der refraktiven Chirurgie oder mit Kontaktlinsen eine gute Möglichkeit für ein Sehen ohne Brille.

Es ist möglich: Scharfes Sehen ohne Brille!

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